Die Arbeit SPAN resultiert aus der Auseinandersetzung mit alltäglicher Überreizung im Kontext von Informationsflut, Internet, ständiger Erreichbarkeit, Übersexualisierung, Urbanisierung, sozialer Deformation, Lärmbelastung und Rausch.

SPAN → [spæn] → Die Zeitspanne

Im Stakkato aneinander gereihter Fotos soll sich der Betrachter verlieren. Die rasche Abfolge der Bilderflut und schroffer Geräuschkulisse setzt Impulse, weckt Gefühle: Wut, Angst, Euphorie, Überforderung, Einsamkeit oder Verwirrung – sexuell, kulturell, politisch. Im Fokus der Visualisierung steht der mit sich selbst konfrontierte und auf sich allein gestellte Mensch.

SPAN, 2013, GIF-Loop und Sound, bestehend aus 3000 Fotos, 9.05 min